Dies ist ein satirischer Jahresrückblick! Gute Unterhaltung und lautes Lachen über sich und über die Verrücktheiten dieser Welt ist ausdrücklich gewünscht und erhofft. Lachen ist gesund und hat keinerlei Nebenwirkungen! Sich ärgern hat Nebenwirkungen - Stresshormone werden ausgeschüttet und man bekommt schlechte Laune. Also lachen Sie einfach drüber, auch wenn Sie mal was ärgert.

Kapitel 1

Schwerte den 8. Februar 2021.

Liebe Pannkaukenkünstler, Pannkaukenproduzierer und sonstige Pannkaukenliebhaber und Pannkaukenschweierter, liebe Freunde und Helfer,

um das Schichtwesen zumindest aus der Ferne mit etwas Leben zu füllen, teile ich Euch die Ergebnisse langen Grübelns an langen Winterabenden auf diese Weise mit. Wie dichtete schon Hans Scheibner von der kleinen Dampfkapelle um 1975: wir lassen uns das Grübeln nicht verübeln!

Unsere großartige Tradition, im September fünf Zentner Reibeplätzchen zu frittieren und an anderthalbtausend geduldig ausharrende Mitmenschen zu verscherbeln; denen der Geruch von qualmenden Pfannen in der Wohnung so unangenehm ist, dass sie die eigene Herstellung dieses historischen aus purem Überlebenswillen entstanden Mampfes ablehnen, ist im vergangenen Jahr unterbrochen worden. Wegen eines „Corona“ genannten Virus, der in Fernost vom Tier auf den Menschen übergesprungen ist; es war nicht etwa, was verständlich wäre, eine Kartoffelkäfersorte die uns in den Pannekaukenteig gespuckt hat, sondern eine Fledermaus – das ist die Krone!

Corona war doch bis jetzt immer ein süßliches - Bier genanntes Getränk aus Zentralamerika; nun also eine Seuche. Nach Rinderwahnsinn, Hühnergrippe und ähnlichen Schweinereien bin ich auch diesmal wild entschlossen, die Angelegenheit zu überstehen und dem Leben ab und zu ein Glanzlicht aufzusetzen. So habe ich aus Angst um das Odeur unserer Wohnung das Pannekaukenbacken im September auf den Balkon verlegt; erstmals Reibeplätzchen in einer kleinen Pfanne! Das Ergebnis konnte sich riechen lassen! OK, über Geschmack kann man streiten, aber ich ziehe meinen Überlebensfraß den nicht mal als Survivelprodukt gekennzeichneten Glasnudelsuppen der chinesischen Tütensuppenimperialisten vor, die gerade die Weltherrschaft in der „einfachen Küche“ anstreben.

Aprospos Imperialisten! Weltherrschaft! Erinnert ihr Euch an den Spätsommer 2019 als ein Raumschiff aus China auf dem Mond gelandet ist, und zwar auf der Rückseite des Erdtrabanten – ohne Sichtkontakt. Kaum war diese großartige Leistung weitgehend vergessen behaupteten Leute, die ein Art Blitzableiter aus Alufolie als Kopfbedeckung tragen, dass die Reptiloiden, zu denen sie mittlerweile auch Frau Merkel zählen, das Menschengeschick intensiv beeinflussen wollen. Und diese Reptiloiden stammen woher? Genau, von der Rückseite des Mondes; wohin wir keinen Sichtkontakt haben. Das kann doch alles kein Zufall sein!

Ich argwöhne, dass wir Älteren in Zukunft häufiger als früher mit dem Unerwartbaren rechnen müssen. So wie es im Herbst dem alten Beherrscher der USA erging; das Trumpeltier wurde kein zweites mal gewählt – damit hat er nicht gerechnet; wer weiß, von wessen Rückseite der überhaupt stammte und ob seine Beeinflusser ihn nicht für zu chinafeindlich hielten. Mit Farbigen hatte er es ja nicht so...

Nach wochenlangem Winterregen schneit es jetzt; und zwar anständig! Wie Früher! Wer hätte damit nach all dem Gejammer um Klimawandel und Austrocknung noch gerechnet! Und wen kann man als ordentlicher Bürger dieses Landes dafür verantwortlich machen? Die Reptiloiden eher nicht; das sind Kaltblüter, denen dieses Wetter so gar keine Lebensfreude bereitet. Dann schon eher die „Fridays for Future“-Kinder. Die erleben seit einem Jahr den Ernst des Lebens: Hausbeschulung (Verzeihung! Aber ich mag den Anglizismus nicht!) Hausbeschulung bei nicht perfektem Digitalismus und gleichzeitig Schulstreik fürs Klima. Angesichts dieser Doppelbelastung sollen sich die Eltern nicht so anstellen! Letztlich haben die Blagen ja schon viel erreicht: die Talsperren sind voll, das Rheinland säuft ab und es ist arschkalt.

Alles wird gut und Fortsetzung folgt!